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Batman: Arkham Origins – Game Review

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In deiner Freizeit schaust du gerne Filme, bist aber auch vom zocken nicht abzuhalten? Batman: Arkham Origins vereint beides in einem und bietet dir die Möglichkeit deinen Lieblings Helden durch seine Abenteuer zu begleiten.

Batman: Arkham Origins ist ein Action-Adventure aus dem Hause Warner Bros. Games Montreal, das am 25. Oktober 2013 erschienen ist. Der Ausgangspunkt des dritten Teils der Batman-Serie ist ein Auftragsmord, welcher vom Gangsterboss Black Mask auf Batman angesetzt wurde. Daraufhin machen acht Profi-Killer jagt um das Kopfgeld, welches auf Batman ausgeschrieben wurde. Die Fortsetzung von Batman: Arkham Asylum und Batman: Arkham City spielt nicht wie gewöhnlich nach den beiden Teilen, sondern ist ein Prequel der beiden Spiele.

Die wichtigste Charaktereigenschaft des Spiels ist nicht zu übersehen. Schon zu Anfang springt die Geschichte zwischen Filmsequenzen und eigener Aktivität im Spiel hin und her. Die Bildqualität, in den Filmsequenzen, lässt jedoch zu wünschen übrig. Gut kann man diese mit einem Film auf DVD vergleichen. Sobald die Filmsequenz aber in das aktuelle Spielgeschehen übergeht, ist die Bildqualität deutlich besser und schafft es Batman samt seiner Umgebung brilliant darzustellen.

Die Soundkulisse fesselt jeden, da sie besonders in den Filmsequenzen perfekt auf das Bild abgestimmt und die passenden Emotionen dazu hervorruft. Aber auch im aktuellen Spielgeschehen kommt diese nicht zu kurz. Die Soundkulisse schafft es durchaus die düsteren, kalten, sowie atemberaubenden Straßen von Gotham City zu unterstreichen.

Zu Anfang des Spiels wird die Steuerung ansprechend erklärt, während die Geschichte ihre ersten Schritte in Richtung Abenteuer geht. Aufgrund der Größe Batman’s  Arsenals an Waffen und Fähigkeiten werden viele Tasten benötigt, die auf einem Gamecontroller (Xbox 360 PC-Version) nicht vorhanden sind. Dem Entwickler Team ist es jedoch so gut gelungen, dass die Steuerung per Gamecontroller zuerst ungewohnt anschließend aber entspannt und flüssig von der Hand geht. Auf der Tastatur lässt sich das Spiel natürlich auch spielen, was dem Spieler das Gefühl (vor allem mit einer hohen DPI-Zahl) der Überlegenheit vermittelt.

Sehr interessant ist der neu eingebaute Detektiv-Modus, in dem Hinweise untersucht, analysiert und zusammen gebaut werden. Nachdem mehrere Hinweise gesammelt wurden kann die Aktion als Virtual-Reality-Simulation vor und zurück gespult werden, bis dem Spieler ein Bild der Tat entsteht und folgende Hinweise gefunden werden.

Damit es dem Spieler in der nun fast doppelt so großen Spielewelt nicht zu langweilig wird, sind Open-World-Aktivitäten in das Spiel mit eingebaut und lassen Batman zum Beispiel in aktuelle Banküberfälle eingreifen. Enttäuschend ist aber, das Gegner auf offener Straße immer wiederkehren. Dadurch wird das Gefühl vermittelt, dass Batman in den düsteren Straßen von Gotham City nichts Gutes bewirkt, sondern stets gegen eine unberechenbare Macht ankämpft.

Schön anzusehen ist der Kampf-Style, der sich durch jeden kleinen sowie großen (End-)Kampf zieht. Jeder der die Batman Comics gelesen hat, wird auch die ruckartigen Schläge und Tritte in sein Herz schließen können.

Batman: Arkham Origins ist kein Spiel, das sich hinter anderen Spielen verstecken muss. Es kann sich durchaus bei allen Fans, Spielesammlern und Entdeckern blicken lassen. Geeignet ist das Spiel für jeden, der gerne in eine andere Rolle schlüpft, in eine Geschichte horcht oder einfach ein Superheld sein möchte.

Abenteuerlich!

Für alle Abenteurer zu empfehlen.

7.4
Grafik (Filmsequenzen):
4
Grafik (Spielgeschehen):
9
Sound:
8
Steuerung (Controller):
7.5
Steuerung (Tastatur):
8
Gameplay (Kampf):
8.5
Gameplay (Open World):
6.5