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RTX 3070: Deutlich langsamerer Speicher als 2080 Ti

RTX 3090 Rendering

Von Beginn an will Nvidia selbst die RTX 3070 als 2080 Ti Killer auf den Markt bringen. Allerdings zieht die RTX 3070 Speicher-technisch den kürzeren Strohhalm. Während die RTX 2080 Ti mit effektiven 616 GB/s daherkommt, tuckert der “2080 Ti Killer” mit 448 GB/s vor sich her.

Nvidia behauptet, dass die RTX 3070 in Sachen Performance die RTX 2080 Ti obsolet machen soll. Jensen sprach beim Reveal von “faster than a 2080 Ti”, während man auf den Diagrammen eine ungefähre Ebene zwischen den beiden Karten ausmachen konnte.

Doch da ist ein mögliches Problem. Mit der Veröffentlichung der Partnerkarten kommen auch weitere Informationen ans Licht. So haben Zotac und ASUS bereits vollständige Datenblätter bereitgestellt. Der GDDR6 Speicher der RTX 3070 wird mit lediglich 256 Bit angebunden, sprich rund 448 GB/s. Währenddessen marschiert die ebenfalls GDDR6 nutzende 2080 Ti mit einer Anbindung von 352 Bit an der Ampere-Karte vorbei. Die 352 Bit entsprechen dabei rund 616 GB/s.

Von Pascal (GTX 1xxx) zu Touring (RTX 2xxx) war die effektive Leistungssteigerung klar. Während die 1080 Ti mit GDDR5X und einer effektiven Anbindung von 352 Bit (Bei GDDR5X entsprechend 489 GB/s) daherkam, arbeitete die RTX 2070 Super mit GDDR6 und einem 256 Bit Speicher. Bei GDDR6 entsprachen die 256 Bit rund 448 GB/s.

Und wie soll dann RTX I/O funktionieren?

RTX I/O wurde zeitgleich mit den neuen Ampere RTX 3000 Grafikkarten präsentiert. Das System soll unnötige Speichertransfers vermindern und somit weniger unnötige Leistungsansprüche generieren. Statt das die Daten von dem Festplattenspeicher über die CPU dekomprimiert und für die GPU vorbereitet werden, soll RTX I/O nun dafür sorgen, dass die GPU ohne Umwege die Daten gereicht bekommt.

RTX I/O

Das heißt, dass die Grafikkarte zusätzlich zu ihren regulären Aufgaben noch die Dekomprimierung übernehmen muss. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass das vermutlich noch mehr Aufwand für den Speicher ist. Ob sich all das allzu positiv auf die doch recht schwächlich wirkende Anbindung der RTX 3070 auswirkt, bleibt abzuwarten.

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Quellen: Zotac, ASUS

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