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Xbox Series X: Seagate stellt externes Speichermodul vor

Xbox Series X Storage Expansion Seagate

Vor kurzem veröffentlichte Seagate eine Website, die ein externes Speichermodul zugeschnitten auf die Xbox Series X vorstellt.

Seagate veröffentlichte eine Website, die eine externe Speicherlösung für die Xbox One Series X vorstellt. Man spricht allerdings nur sehr wenig über die genauen Spezifikationen. Weiterhin ist es unklar, ob Seasonic nun ein exklusiver Partner für die externe Speicherlösung sein wird oder weitere Hersteller ähnliche Produkte anbieten werden.

Doch wie im folgenden Bild zu erkennen, ist es eine proprietäre Lösung, die alles andere als klein ist. Der NVME-Erweiterungsstick soll via eines angepassten PCIe 4 2x angebunden sein. Das ergibt Sinn, da man so eine effektive Bandbreite von rund 3.9 GB/s (äquivalent zu PCIe 3.0 4x) nutzen kann. Größentechnisch steht er wohl eher auf der größeren Seite. Neben dem Stick sind auch ein HDMI, USB sowie LAN Port zu sehen die auf die ungefähre Größe schließen lassen. Man scheint sich ungefähr in der Größenregion einer 2230 M.2 zu bewegen, sprich ungefähr die Größe einer WLAN-Karte.

Seagate GIF - PCIe 4.0 2x Anbindung

Thermisch grenzwertig?

Bekanntermaßen werden PCIe M.2. SSDs gern vergleichsweise warm und mögen es eher ungern jenseits von 70 Grad Celsius betrieben zu werden. Bei einer regulären M.2. NVME PCIe SSD kann man von rund 2W thermische Verlustleistung ausgehen. Das klingt erst mal nach nicht allzu viel, ist aber auf so wenig Masse recht kritisch. Wie man sich bei Seagate allerdings dem Problem der Wärmeentwicklung gestellt hat, ist unklar.

Auf den ersten Blick scheint es keine großflächigen Kühlelemente zu geben, die wirklich zur Kühlung beitragen könnten. Besonders bei einer Kapazität von 1 TB o. Ä. scheint es schwierig eine sinnvolle Wärmeabfuhr auf so geringer Fläche zu gestalten. Auf der anderen Seite könnte man aber auch eine Spekulation aufstellen, die zu dato recht naheliegend klingt. Man könnte darauf setzen, durch die schnelle Anbindung große Lade- und Schreibsequenzen schnell durchzudrücken, um möglichst schnell in einen niedrigeren Power-State zu gelangen. Das würde dann natürlich bei einer dauerhaften Belastung in einen kritischen Bereich rutschen, bei der die SSD throttlen müsste.

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